Man muss nicht jedes Geschäft machen. Oder?

Man muss nicht jedes Geschäft machen. Oder?

Sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass man nicht jedes Geschäft machen kann oder muss.

Vergangenen Samstag ist mir das o.g. Zitat von Johann Baptist Winklhofer dem Automobil Entwickler und Gründervater von Audi mal wieder ins Auge gefallen. Es ist Teil eines 10-teiligen Sprüchekanons von ihm.

Ein schöner Gedanke, so finde ich spontan und beginne über den Sinn und die damit verbundenen Konsequenzen nachzudenken. Was auf den ersten Blick nach großer Freiheit ausschaut, kommt auf den zweiten Blick mit jeder Menge unternehmerischer Verantwortung daher.

Was wäre, wenn man es sich leisten könnte, nicht jedes Geschäft machen zu müssen? Dann hätte man vermutlich die Auftragsbücher a) voll und b) würde man davon ausgehen können, dass sich an dieser Situation auch in Zukunft nichts ändern wird. Ein beruhigender Gedanke, bei dem man sich gerne zurücklehnen mag, die Arme verschränkt und in Gedanken die Liedzeile singt: So soll es sein, so kann es bleiben, so hab’ ich es mir gewünscht.

Hätte, wäre, wenn, wie auch immer, ein echt schöner Gedanke. Wenn der mal so einfach wäre, hör ich die Realisten unter uns aufschreien.

Ist es also nicht möglich, dem Zitat etwas Wahres abzugewinnen? Ich bin mir sicher, dass es möglich ist, diesen Gedanken im eigenen Unternehmen zu verfolgen.

Konsequent gedacht produziert er einige Aufgaben, die dauerhaft umgesetzt und zu einer Routine werden müssen. Denn der Luxus auch einmal Nein sagen zu können, hat seinen Preis. In meiner Welt keinen wirklich großen Preis, vielmehr einen, den man gerne zu zahlen bereit sein sollte.

Schauen wir uns den Preis etwas genauer an: Wenn unsere zuvor genannte Vermutung stimmt, dass man sich diesen Satz nur leisten kann, wenn man ausreichend Umsatz im Haus hat und sich dieser Zustand auch in der Zukunft nicht ändert, dann stellt sich doch die Frage, durch welche Maßnahmen man diesen Punkt erreichen kann?

Grundvoraussetzung hierfür wird ein hervorragendes Produkt sein. Doch dies alleine wird nicht ausreichen. Das hervorragende Produkt muss dringend von vertrieblichen und marketingtechnischen Maßnahmen flankiert werden. Ziel dieser Maßnahmen ist die Steigerung von Bekanntheit und Attraktivität des Produktes.

Hier ein kleiner Auszug aus den Notwendigkeiten:

  1. Festlegung des Soll-Umsatzes, damit diese Aussage möglich wird
  2. Ermittlung des Umsatz-Deltas zwischen soll- und Ist-Umsatz
  3. Erstellung eines Marketing- und Vertriebsplans, welches dieses Delta schließt
  4. Konsequente Umsetzung der Maßnahmen

Am Ende gehört auch noch eine gehörige Portion Mut und ein gesundes Selbstbewusstsein dazu, diesen vielleicht doch ein klein wenig ungehörig anmutenden Satz tatsächlich anzuwenden: Danke für Ihr Interesse an unseren Leistungen. Ich denke, wir sind nicht der richtige Partner für Sie. So oder so ähnlich könnte sich die Tat anfühlen.

Wie fühlt er sich für Sie an? Was hindert Sie per Heute daran, diesen Satz anwenden zu können? Gründe im Inneren oder eher im Äußeren?

Sprechen Sie uns an, wir begleiten Sie von Herzen gerne beim Beseitigen Ihrer Herausforderungen auf dem Weg zu einem hohen Maß an unternehmerischer Freiheit. Sie erreichen uns unter 0 2739-8910

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